Der Untergrundkämpfer "Piérre Luc Croissant" - von berufswegen Bäcker - kam auf den Gedanken, heimlich in seiner Backstube Waffen herzustellen und entwickelte ein Brot, daß binnen kürzester Zeit steinhart wurde und - entsprechend dünn gefertigt - als Stich- und Schlagwaffe dienen konnte.
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Nach einigen Fehlschlägen perfektionierte er diese Waffe so sehr, daß sie innerhalb von 15 Minuten erstarrte und danach quasi unzerstörbar wurde und unter den deutschen Soldaten für Angst und Schrecken sorgte. Piérre Luc Croissant gab der Waffe den Namen Back-ette, der sich aus den beiden Wörtern "Backware" und "Bajonette" zusammensetzt. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff ins Französische übernommen und erhielt eine neue Schreibweise. |
| Im September 1943 wurde Piérre Luc von der SS gestellt und zum Tode verurteilt. Zu diesem Zeitpunkt war der Fertigungsprozeß der Backettes jedoch bereits weit im Land bekannt und führte schließlich die Widerstandbewegung zum Sieg. Die französische Bäckerinnung setzte Piérre Luc ein Denkmal als Patriot und kreierte ihrerseits eine Backware, die fortan den Namen "Croissant" tragen sollte. Sie erinnert in anschaulicher Weise an den Helden der Kriegsjahre 1940 bis 1943. | |
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Noch heute sieht man Franzosen, die auf der Straße ein Baguette mit sich herumtragen, als Zeichen des Trotzes gegen Deutschland und als Warnung, damit ein solcher Überfall nicht wieder geschieht. |
| Reinhard Kreutz | [zurück] |